Sonntag, Oktober 25, 2015


Also, normalerweise halte ich mich ja immer zurück mit solchen Aussagen, aaaaber wer die Südinsel Neuseelands besucht, der sollte ganz unbedingt einen Abstecher in den Abel Tasman Nationalpark machen!!

Der Abel Tasman Nationalpark ist das nördliche Ende von Marmor- und Kalksteinhügeln, die im Kahurangi Nationalpark beginnen. Hier kann man auf dem Abel Tasman Coast Track, einem der Great Walks Neuseelands, wandern.
Wer Lust hat kann hier sogar mehrere Tage verbringen um die gesamten ca. 51 km zu erwandern. Wir waren nur ein paar Stunden dort, aber die waren wirklich fantastisch!



Mit dem Wassertaxi ging es von Kaiteriteri aus weiter nach Norden bis nach Awaroa, denn Straßen gibt es hier keine. Man landet somit direkt am Strand und kann von dort aus loswandern.
Da wir nicht all zu viel Zeit hatten war abgemacht, dass man uns eine Bucht weiter südlich, in Tonga Quarry, wieder abholen sollte. Somit hat man eine gemütliche 1,5 Stunden Wanderung, die wirklich jeder schafft. Wer keinen so straffen Zeitplan hat und gerne noch weiter diesem tollen Wanderpfad folgen möchte, der kann sich natürlich auch an einer der anderen Buchten wieder abholen lassen.



Allein dieses kurze Stück hat mich persönlich allerdings wirklich schwer beeindruckt. An jedem Ausblick sind wir stehengeblieben „Mei, ist das schön!“
Manchmal muss man dann aber auch die Kamera einfach weglegen und nur genießen :-)

Anders als sonst in Neuseeland hat man im Abel Tasman Nationalpark auch gelben Sand, den man während des Tracks genießen kann. Einige Abschnitte verlaufen nämlich direkt über den Strand.




War von euch schonmal jemand im Abel Tasman Nationalpark? Wie hat es euch dort gefallen?

Neuseeland: Der Abel Tasman Nationalpark

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Dienstag, Oktober 20, 2015

Heute haben wir die Nordinsel Neuseelands verlassen und sind mit der Fähre von Wellington nach Picton auf die Südinsel gefahren.

Hier schonmal ein Überblick über unsere bisherige Route auf der Nordinsel.
Auckland - Bay of Islands (Paihia + Russel) - Puketi Kauri Forest - Cape Reinga - Ninety Miles Beach - Paihia - Waipoua Wald - Auckland - Coromandel Halbinsel (Tairua + Hot Water Beach) - Mt. Maunganui - Rotorua - Lake Taupo - Napier - Wellington




Jetzt ist erst einmal die Südinsel Neuseelands an der Reihe. Danach kehren wir auf die Nordinsel zurück um in Auckland schließlich wieder zu Enden.

Neuseeland: Meine Route über die Nordinsel Teil 1

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Sonntag, Oktober 18, 2015



Was zeige ich euch auf meinem Foto?
Auf dem Foto seht ihr den Leuchtturm am Cape Reinga. Das Cape Reinga bildet die Nordspitze Neuseelands und heißt übersetzt: Kap der Unterwelt. Für die Maori ist dies der Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen ihre Reise in die spirituelle Heimat antreten.
Hier treffen außerdem die Tasmanische See und der Pazifik aufeinander, was man sogar sehen kann.

Drei Tage waren wir unterwegs. Von Auckland über die Bay of Islands bis zum Cape Reinga und wieder zurück nach Auckland.

Der „Far North“ (Hoher Norden) hat mich schonmal sehr beeindruckt.
Hier deshalb in aller Kürze meine persönliche Zusammenfassung:

  • Dafür das es in Neuseeland so viele Schafe gibt (ca. 30 Mio.) habe ich bisher verdammt viel Kühe gesehen
  • In der Bay of Islands gibt es Delfine... aber nicht wenn ich da bin..
  • Das „Hole in the Rock“ ist wirklich nur ein Loch im Felsen, aber ein ziemlich großes ;-)
  • Am Cape Reinga ist es mehr als nur etwas windig (Fotos machen ist hier eine echte Herausforderung)

  • Meeresströmungen kann man sehen
  • Sandboarding macht irre Spass
  • der „Ninety Miles Beach“ ist nur knapp 55 Meilen lang
  • Man kann auch mit einem Bus über den Strand fahren (90 km/h)

  • Wellen am Strand schleichen sich heimtückisch an und machen einen nass
  • Kauri-Bäume sind wirklich wirklich riesig (Suchbild: Wo bin ich? ^^)




    Anmerkung: 
    Hier passiert jeden Tag so viel das ich gar nicht hinterher komme mit den Fotos. Einen ausführlichen Bericht über Neuseeland gibt es dann, wenn ich zurück bin. Aber ich werde versuchen mich zwischendurch zumindest mit ein paar Fotos und Stichpunkten zu melden :-)

    Wir haben Auckland wieder verlassen und waren die letzten Tage auf der Coromandel-Halbinsel. Von dort ging es über Rotorua auch schon wieder weiter nach Napier (die Art Deco Stadt) und morgen sind wir in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands. Ihr seht also es ist einiges los...

Neuseeland: Der "Far North" (Die Kurzfassung)

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Mittwoch, Oktober 14, 2015


Um meine lange Flugreise nach Neuseeland halbwegs erträglich zu machen hatte ich mich im Vorfeld für einen mehrtägigen Stopover entschieden.
Für einen solchen Stopover gibt es ja mehrere Möglichkeiten. Die bekannteste nach Australien und Neuseeland ist wohl die Variante über Singapur. Da ich allerdings damals auf dem Weg nach Australien dort schon war, wollte ich noch eine andere Stadt sehen. Schließlich kommt man nicht alle Tage so weit rum.
Schlussendlich habe ich mich für Hongkong entschieden.

Zwei Übernachtungen waren geplant und das Hotel verkehrstechnisch super gelegen. Direkt auf der Nathan Road in Kowloon. Besser geht es eigentlich kaum. Mit der U-Bahn war das Hotel vom Flughafen gut zu erreichen und wenn man nicht gerade den Airport Express für die ganze Strecke nimmt ist es sogar recht günstig.
Eigentlich wäre ich also innerhalb von ca. 40 Minuten am Hotel gewesen... eigentlich... denn Miss Orientierung hat es natürlich geschafft dreimal in die falsche Richtung zu laufen (an einer Straßenkreuzung mit vier Richtungen). So habe ich meinen Koffer fast 1,5 Stunden durch Hongkong gezerrt und schonmal einen ersten Eindruck von der Stadt bekommen.

Da der Flieger aus Frankfurt auch Verspätung hatte war die gesamte Planung, die ich mir im Vorfeld gemacht hatte natürlich im Eimer. An diesem Abend bin ich nur noch bis zur Piers gelaufen.
Der Vorteil wenn man sein Hotel in Kowloon hat ist, dass man einen wunderbaren Blick auf Hongkong Island hat. Dieser ist gerade bei Dunkelheit besonders schön. Das wissen allerdings auch alle anderen, deswegen sollte man sich hier auf einiges Gedränge einstellen (aber es lohnt sich ;-)).

Damit war der erste Abend auch schon vorbei. Doch was kann man machen, wenn man noch 1,5 Tage hat um sich in Hongkong etwas anzusehen? Ich habe mich für die typischen Touristenziele entschieden.



Relativ früh bin ich am Morgen aufgebrochen und nach Hongkong Island gefahren. Von der Central Station aus ist es nur ein kurzer Fußmarsch bis zur Peak Tram die einen in kurzer Zeit und ganz gemütlich auf den Victoria Peak bringt. Übrigens sind die Attraktionen in Hongkong wirklich gut ausgeschildert, so dass es selbst mir schwer fiel mich zu verlaufen.

Der Victoria Peak ist die höchste Erhebung auf Hongkong Island und man hat hier einen tollen Blick über Hongkong. Leider war das Wetter etwas diesig, so dass die Fernsicht nicht ganz so gut war. Trotzdem war es toll von dort auf die Stadt zu blicken. Allerdings war es dort etwas frisch ^^


Ich bin dann mit der Tram auch wieder nach unten gefahren (theoretisch kann man auch laufen...) und habe mich zu meinem nächsten Programmpunkt auf gemacht. Neben dem Victoria Peak war das eines der Dinge die ich unbedingt machen wollte.

Ich bin zurück nach Lantau Island gefahren, hier ist auch der Flughafen, und habe mich zum Tian Tan Buddha (Big Buddha) auf gemacht. Mit der Panoramaseilbahn, die sog. Ngong Ping 360 Skyrail geht es auf den Berg Ngong Ping von wo aus man sowohl das Kloster erreicht, als auch die Stufen zum Buddha erklimmen kann. Der Tian Tan Buddha ist der größte sitzende Bronzebuddha der Welt und wirkt schon von weitem sehr beeindruckend.


Allerdings sollte man an der Seilbahn einiges an Zeit mitbringen. Ich habe unten fast 1,5 Stunden angestanden. Die Fahrt mit der Seilbahn dauert dann auch ca. 30 Minuten.
Wenn man schließlich mit der Seilbahn wieder nach unten fahren will muss man wieder anstehen. Hier habe ich auch wieder ca. 1 Stunde gewartet. In der Zwischenzeit hatte es dann auch noch angefangen zu regnen und zu stürmen, so dass unsere kleine Gondel ziemlich geschüttelt wurde.
Das war auch der Grund, warum ich mich dazu entschieden habe, den nächsten Programmpunkt auf meiner Liste nicht zu machen. Eigentlich wollte ich mit der Fähre von Lantau Island zurück nach Hongkong fahren, was bei Nacht ein ganz toller Blick sein soll. Ich hätte das wirklich gerne gemacht, aber wenn man nichts sieht, sieht man eben nichts. Dafür bin ich noch einmal zum Pier in Kowloon und habe mir von dort aus die Licht angesehen.


Der nächste und letzte Tag in Hongkong empfing mich mit Regen. Das war zwar etwas enttäuschend, aber darf man sich dann eben nicht abhalten lassen. Wieder bin ich nach Hongkong Island gefahren und habe mich dort einfach einmal in die Straßenbahn gesetzt. Das ist nicht teuer und irgendwie lustig. Allerdings bin ich nach ein paar Haltestellen wieder ausgestiegen. Schließlich hatte ich noch anderes was ich mir ansehen wollte und nicht den ganzen Tag Zeit, da mein Flieger am späten Nachmittag ging.


Als nächstes wollte ich noch zum Central-Mid-Levels Escalator. Dabei handelt es sich um die längste überdachte Rolltreppe der Welt. Eigentlich sind es mehrere Rolltreppen über eine Länge von ca. 800 m, die Central District mit den höher gelegenen Mid-Levels verbindet.
Ich habe "wollte" geschrieben, da ich zwar der Beschilderung gefolgt bin, dann aber den Einstieg vollkommen verpeilt habe und ohne es zu realisieren die Straßen mit den großen Steigungen (deswegen ja die Rolltreppen..) unter der Rolltreppe her nach oben gelaufen bin. Manchmal bin ich wirklich etwas schwer von Begriff ^^. So kam ich dann auch zu Fuß, statt mit der Rolltreppe auf die Hollywood Road die mich zum Man Mo Temple brachte. Den wollte ich mir sowieso auch ansehen. Der Tempel ist einer der ältesten auf Hongkong Island. Leider wurde der Tempel gerade renoviert, so dass man die schöne Fassade nicht sehen konnte.
Auf dem Rückweg habe ich dann auch endlich die Rolltreppe gefunden und bin noch das letzte Stückchen damit nach oben gefahren. Ich würde sagen: Kann man machen, muss man aber nicht. Es ist in jedem Fall mal ganz witzig so eine freistehende Rolltreppe zu benutzen und an den Straßen vorbei zu fahren.

Damit habe ich meinen Aufenthalt auf Hongkong Island beendet und bin zurück nach Kowloon und auf den Jademarkt, da sich dieser unweit meines Hotels befunden hat. Hier wird hauptsächlich Schmuck aus Jade angeboten. Mir persönlich waren die Händler/innen dort zu aufdringlich, so dass ich mich hier wirklich nur ganz kurz aufgehalten habe.

Nach dieser kleinen Episode habe ich meinen Koffer im Hotel abgeholt und bin zum Flughafen.
Natürlich kann man in zwei Tagen nicht alles sehen, was Hongkong zu bieten hat. Da gibt es noch den Ladies' Market oder auch den Night Market die ich ja gar nicht besucht habe. Auch gibt es da noch etliche Tempel. Jeder sollte sich vorher zumindest ein paar Gedanken machen, was er/sie sehen will. Ich habe es zum Beispiel auch nicht geschafft Dim Sum zu probieren, obwohl ich mir das vorgenommen hatte.

Wer nach Hongkong fliegt, dem kann ich aber auf jeden Fall die Octopus Card empfehlen. Mit dieser Karte kann man bargeldlos die Verkehrsmittel nutzen und die Karte bei bedarf immer wieder aufladen. Beim Abflug kann man sie am Flughafen einfach wieder zurück geben und bekommt das Pfand sowie das Restgeld zurück.

Die 2,5 Tage Hongkong waren für mich super anstrengend, trotzdem bin ich froh, dass ich mich für diese Stadt als Stopover entschieden habe und wäre ich nicht so halber fußkrank gewesen, hätte ich vielleicht sogar noch mehr gesehen.

Vom hektischen und aufgeregten Hongkong ging es jetzt aber erstmal weiter zum Hauptziel. NEUSEELAND!


Hongkong - 2 Tage Stopover

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Sonntag, September 13, 2015



Bald geht es los! Nicht mal mehr vier Wochen, dann trete ich endlich endlich meine Reise an!
Zeit euch einmal meine Reisepläne vorzustellen.

Insgesamt habe ich vier Wochen Zeit. Vier (!) Wochen. Ich kann das noch immer nicht so ganz glauben... Meinen ganzen Jahresurlaub habe ich dafür aufgespart.
Es geht nach Neuseeland. Wie Australien ist auch Neuseeland ein lang gehegter Traum, den ich mir nun erfüllen kann.

Von Frankfurt geht es über Hong Kong nach Auckland. Dort trete ich dann eine organisierte Rundreise an, die mich in knapp 3 Wochen einmal über Nord- und Südinsel führt. Auf der Karte habe ich die Tour einmal eingezeichnet.
Zurück geht es dann über San Francisco und dann nach Hause. Eine kleine Weltreise also.


Langsam werde ich auch schon etwas hibbelig. Ich bin schon sooo gespannt, wie es wird. Bei den ganzen Dingen die momentan bei mir Chaos verbreiten (kaputter Fuß, Lieferschwierigkeiten bei den Kontaktlinsen, Lufthansa-Streik, ...) kann der Urlaub eigentlich nur super werden ;-) (Vor meiner Australienreise war es ähnlich chaotisch... damals war es allerdings ein Zahn ^^)

Ich habe mir zumindest vorgenommen, mich auch vom anderen Ende der Welt zu melden. Wie oft das möglich ist weiß ich allerdings nicht.

In Hong Kong und San Francisco habe ich ja jeweils eine Stopover. Ward ihr schonmal dort? Habt ihr vielleicht noch Tipps für mich, was ich dort unbedingt gesehen haben muss??

Neuseeland Reiseroute

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Sonntag, August 30, 2015


In der Sprache der Aborigines heißen sie Karlu Karlu,  die Devil's Marbles in der Nähe von Tennant Creek im Northern Territory.
In der Überlieferung der Aborigines handelt es sich bei den Felsen um die Eier der Regenbogenschlange aus der Traumzeit.
Tatsächlich sehen die Felsen aus, als hätte eine große Hand sie dort wahllos verstreut... oder eben als hätte der Teufel mit seinen Murmeln gespielt ;-)

Wochenbild #21 - Devil's Marbles (Australien)

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Sonntag, August 23, 2015


Ich habe mich verliebt! In diesen wunderschönen Geparden aus dem Opel Zoo in Kronberg, der sich so entspannt hat fotografieren lassen. :-)

Wochenbild #20 - Gepard (Deutschland)

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