Sonntag, Oktober 25, 2015


Also, normalerweise halte ich mich ja immer zurück mit solchen Aussagen, aaaaber wer die Südinsel Neuseelands besucht, der sollte ganz unbedingt einen Abstecher in den Abel Tasman Nationalpark machen!!

Der Abel Tasman Nationalpark ist das nördliche Ende von Marmor- und Kalksteinhügeln, die im Kahurangi Nationalpark beginnen. Hier kann man auf dem Abel Tasman Coast Track, einem der Great Walks Neuseelands, wandern.
Wer Lust hat kann hier sogar mehrere Tage verbringen um die gesamten ca. 51 km zu erwandern. Wir waren nur ein paar Stunden dort, aber die waren wirklich fantastisch!



Mit dem Wassertaxi ging es von Kaiteriteri aus weiter nach Norden bis nach Awaroa, denn Straßen gibt es hier keine. Man landet somit direkt am Strand und kann von dort aus loswandern.
Da wir nicht all zu viel Zeit hatten war abgemacht, dass man uns eine Bucht weiter südlich, in Tonga Quarry, wieder abholen sollte. Somit hat man eine gemütliche 1,5 Stunden Wanderung, die wirklich jeder schafft. Wer keinen so straffen Zeitplan hat und gerne noch weiter diesem tollen Wanderpfad folgen möchte, der kann sich natürlich auch an einer der anderen Buchten wieder abholen lassen.



Allein dieses kurze Stück hat mich persönlich allerdings wirklich schwer beeindruckt. An jedem Ausblick sind wir stehengeblieben „Mei, ist das schön!“
Manchmal muss man dann aber auch die Kamera einfach weglegen und nur genießen :-)

Anders als sonst in Neuseeland hat man im Abel Tasman Nationalpark auch gelben Sand, den man während des Tracks genießen kann. Einige Abschnitte verlaufen nämlich direkt über den Strand.




War von euch schonmal jemand im Abel Tasman Nationalpark? Wie hat es euch dort gefallen?

Neuseeland: Der Abel Tasman Nationalpark

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Dienstag, Oktober 20, 2015

Heute haben wir die Nordinsel Neuseelands verlassen und sind mit der Fähre von Wellington nach Picton auf die Südinsel gefahren.

Hier schonmal ein Überblick über unsere bisherige Route auf der Nordinsel.
Auckland - Bay of Islands (Paihia + Russel) - Puketi Kauri Forest - Cape Reinga - Ninety Miles Beach - Paihia - Waipoua Wald - Auckland - Coromandel Halbinsel (Tairua + Hot Water Beach) - Mt. Maunganui - Rotorua - Lake Taupo - Napier - Wellington




Jetzt ist erst einmal die Südinsel Neuseelands an der Reihe. Danach kehren wir auf die Nordinsel zurück um in Auckland schließlich wieder zu Enden.

Neuseeland: Meine Route über die Nordinsel Teil 1

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Sonntag, Oktober 18, 2015



Was zeige ich euch auf meinem Foto?
Auf dem Foto seht ihr den Leuchtturm am Cape Reinga. Das Cape Reinga bildet die Nordspitze Neuseelands und heißt übersetzt: Kap der Unterwelt. Für die Maori ist dies der Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen ihre Reise in die spirituelle Heimat antreten.
Hier treffen außerdem die Tasmanische See und der Pazifik aufeinander, was man sogar sehen kann.

Drei Tage waren wir unterwegs. Von Auckland über die Bay of Islands bis zum Cape Reinga und wieder zurück nach Auckland.

Der „Far North“ (Hoher Norden) hat mich schonmal sehr beeindruckt.
Hier deshalb in aller Kürze meine persönliche Zusammenfassung:

  • Dafür das es in Neuseeland so viele Schafe gibt (ca. 30 Mio.) habe ich bisher verdammt viel Kühe gesehen
  • In der Bay of Islands gibt es Delfine... aber nicht wenn ich da bin..
  • Das „Hole in the Rock“ ist wirklich nur ein Loch im Felsen, aber ein ziemlich großes ;-)
  • Am Cape Reinga ist es mehr als nur etwas windig (Fotos machen ist hier eine echte Herausforderung)

  • Meeresströmungen kann man sehen
  • Sandboarding macht irre Spass
  • der „Ninety Miles Beach“ ist nur knapp 55 Meilen lang
  • Man kann auch mit einem Bus über den Strand fahren (90 km/h)

  • Wellen am Strand schleichen sich heimtückisch an und machen einen nass
  • Kauri-Bäume sind wirklich wirklich riesig (Suchbild: Wo bin ich? ^^)




    Anmerkung: 
    Hier passiert jeden Tag so viel das ich gar nicht hinterher komme mit den Fotos. Einen ausführlichen Bericht über Neuseeland gibt es dann, wenn ich zurück bin. Aber ich werde versuchen mich zwischendurch zumindest mit ein paar Fotos und Stichpunkten zu melden :-)

    Wir haben Auckland wieder verlassen und waren die letzten Tage auf der Coromandel-Halbinsel. Von dort ging es über Rotorua auch schon wieder weiter nach Napier (die Art Deco Stadt) und morgen sind wir in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands. Ihr seht also es ist einiges los...

Neuseeland: Der "Far North" (Die Kurzfassung)

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Mittwoch, Oktober 14, 2015


Um meine lange Flugreise nach Neuseeland halbwegs erträglich zu machen hatte ich mich im Vorfeld für einen mehrtägigen Stopover entschieden.
Für einen solchen Stopover gibt es ja mehrere Möglichkeiten. Die bekannteste nach Australien und Neuseeland ist wohl die Variante über Singapur. Da ich allerdings damals auf dem Weg nach Australien dort schon war, wollte ich noch eine andere Stadt sehen. Schließlich kommt man nicht alle Tage so weit rum.
Schlussendlich habe ich mich für Hongkong entschieden.

Zwei Übernachtungen waren geplant und das Hotel verkehrstechnisch super gelegen. Direkt auf der Nathan Road in Kowloon. Besser geht es eigentlich kaum. Mit der U-Bahn war das Hotel vom Flughafen gut zu erreichen und wenn man nicht gerade den Airport Express für die ganze Strecke nimmt ist es sogar recht günstig.
Eigentlich wäre ich also innerhalb von ca. 40 Minuten am Hotel gewesen... eigentlich... denn Miss Orientierung hat es natürlich geschafft dreimal in die falsche Richtung zu laufen (an einer Straßenkreuzung mit vier Richtungen). So habe ich meinen Koffer fast 1,5 Stunden durch Hongkong gezerrt und schonmal einen ersten Eindruck von der Stadt bekommen.

Da der Flieger aus Frankfurt auch Verspätung hatte war die gesamte Planung, die ich mir im Vorfeld gemacht hatte natürlich im Eimer. An diesem Abend bin ich nur noch bis zur Piers gelaufen.
Der Vorteil wenn man sein Hotel in Kowloon hat ist, dass man einen wunderbaren Blick auf Hongkong Island hat. Dieser ist gerade bei Dunkelheit besonders schön. Das wissen allerdings auch alle anderen, deswegen sollte man sich hier auf einiges Gedränge einstellen (aber es lohnt sich ;-)).

Damit war der erste Abend auch schon vorbei. Doch was kann man machen, wenn man noch 1,5 Tage hat um sich in Hongkong etwas anzusehen? Ich habe mich für die typischen Touristenziele entschieden.



Relativ früh bin ich am Morgen aufgebrochen und nach Hongkong Island gefahren. Von der Central Station aus ist es nur ein kurzer Fußmarsch bis zur Peak Tram die einen in kurzer Zeit und ganz gemütlich auf den Victoria Peak bringt. Übrigens sind die Attraktionen in Hongkong wirklich gut ausgeschildert, so dass es selbst mir schwer fiel mich zu verlaufen.

Der Victoria Peak ist die höchste Erhebung auf Hongkong Island und man hat hier einen tollen Blick über Hongkong. Leider war das Wetter etwas diesig, so dass die Fernsicht nicht ganz so gut war. Trotzdem war es toll von dort auf die Stadt zu blicken. Allerdings war es dort etwas frisch ^^


Ich bin dann mit der Tram auch wieder nach unten gefahren (theoretisch kann man auch laufen...) und habe mich zu meinem nächsten Programmpunkt auf gemacht. Neben dem Victoria Peak war das eines der Dinge die ich unbedingt machen wollte.

Ich bin zurück nach Lantau Island gefahren, hier ist auch der Flughafen, und habe mich zum Tian Tan Buddha (Big Buddha) auf gemacht. Mit der Panoramaseilbahn, die sog. Ngong Ping 360 Skyrail geht es auf den Berg Ngong Ping von wo aus man sowohl das Kloster erreicht, als auch die Stufen zum Buddha erklimmen kann. Der Tian Tan Buddha ist der größte sitzende Bronzebuddha der Welt und wirkt schon von weitem sehr beeindruckend.


Allerdings sollte man an der Seilbahn einiges an Zeit mitbringen. Ich habe unten fast 1,5 Stunden angestanden. Die Fahrt mit der Seilbahn dauert dann auch ca. 30 Minuten.
Wenn man schließlich mit der Seilbahn wieder nach unten fahren will muss man wieder anstehen. Hier habe ich auch wieder ca. 1 Stunde gewartet. In der Zwischenzeit hatte es dann auch noch angefangen zu regnen und zu stürmen, so dass unsere kleine Gondel ziemlich geschüttelt wurde.
Das war auch der Grund, warum ich mich dazu entschieden habe, den nächsten Programmpunkt auf meiner Liste nicht zu machen. Eigentlich wollte ich mit der Fähre von Lantau Island zurück nach Hongkong fahren, was bei Nacht ein ganz toller Blick sein soll. Ich hätte das wirklich gerne gemacht, aber wenn man nichts sieht, sieht man eben nichts. Dafür bin ich noch einmal zum Pier in Kowloon und habe mir von dort aus die Licht angesehen.


Der nächste und letzte Tag in Hongkong empfing mich mit Regen. Das war zwar etwas enttäuschend, aber darf man sich dann eben nicht abhalten lassen. Wieder bin ich nach Hongkong Island gefahren und habe mich dort einfach einmal in die Straßenbahn gesetzt. Das ist nicht teuer und irgendwie lustig. Allerdings bin ich nach ein paar Haltestellen wieder ausgestiegen. Schließlich hatte ich noch anderes was ich mir ansehen wollte und nicht den ganzen Tag Zeit, da mein Flieger am späten Nachmittag ging.


Als nächstes wollte ich noch zum Central-Mid-Levels Escalator. Dabei handelt es sich um die längste überdachte Rolltreppe der Welt. Eigentlich sind es mehrere Rolltreppen über eine Länge von ca. 800 m, die Central District mit den höher gelegenen Mid-Levels verbindet.
Ich habe "wollte" geschrieben, da ich zwar der Beschilderung gefolgt bin, dann aber den Einstieg vollkommen verpeilt habe und ohne es zu realisieren die Straßen mit den großen Steigungen (deswegen ja die Rolltreppen..) unter der Rolltreppe her nach oben gelaufen bin. Manchmal bin ich wirklich etwas schwer von Begriff ^^. So kam ich dann auch zu Fuß, statt mit der Rolltreppe auf die Hollywood Road die mich zum Man Mo Temple brachte. Den wollte ich mir sowieso auch ansehen. Der Tempel ist einer der ältesten auf Hongkong Island. Leider wurde der Tempel gerade renoviert, so dass man die schöne Fassade nicht sehen konnte.
Auf dem Rückweg habe ich dann auch endlich die Rolltreppe gefunden und bin noch das letzte Stückchen damit nach oben gefahren. Ich würde sagen: Kann man machen, muss man aber nicht. Es ist in jedem Fall mal ganz witzig so eine freistehende Rolltreppe zu benutzen und an den Straßen vorbei zu fahren.

Damit habe ich meinen Aufenthalt auf Hongkong Island beendet und bin zurück nach Kowloon und auf den Jademarkt, da sich dieser unweit meines Hotels befunden hat. Hier wird hauptsächlich Schmuck aus Jade angeboten. Mir persönlich waren die Händler/innen dort zu aufdringlich, so dass ich mich hier wirklich nur ganz kurz aufgehalten habe.

Nach dieser kleinen Episode habe ich meinen Koffer im Hotel abgeholt und bin zum Flughafen.
Natürlich kann man in zwei Tagen nicht alles sehen, was Hongkong zu bieten hat. Da gibt es noch den Ladies' Market oder auch den Night Market die ich ja gar nicht besucht habe. Auch gibt es da noch etliche Tempel. Jeder sollte sich vorher zumindest ein paar Gedanken machen, was er/sie sehen will. Ich habe es zum Beispiel auch nicht geschafft Dim Sum zu probieren, obwohl ich mir das vorgenommen hatte.

Wer nach Hongkong fliegt, dem kann ich aber auf jeden Fall die Octopus Card empfehlen. Mit dieser Karte kann man bargeldlos die Verkehrsmittel nutzen und die Karte bei bedarf immer wieder aufladen. Beim Abflug kann man sie am Flughafen einfach wieder zurück geben und bekommt das Pfand sowie das Restgeld zurück.

Die 2,5 Tage Hongkong waren für mich super anstrengend, trotzdem bin ich froh, dass ich mich für diese Stadt als Stopover entschieden habe und wäre ich nicht so halber fußkrank gewesen, hätte ich vielleicht sogar noch mehr gesehen.

Vom hektischen und aufgeregten Hongkong ging es jetzt aber erstmal weiter zum Hauptziel. NEUSEELAND!


Hongkong - 2 Tage Stopover

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Sonntag, September 13, 2015



Bald geht es los! Nicht mal mehr vier Wochen, dann trete ich endlich endlich meine Reise an!
Zeit euch einmal meine Reisepläne vorzustellen.

Insgesamt habe ich vier Wochen Zeit. Vier (!) Wochen. Ich kann das noch immer nicht so ganz glauben... Meinen ganzen Jahresurlaub habe ich dafür aufgespart.
Es geht nach Neuseeland. Wie Australien ist auch Neuseeland ein lang gehegter Traum, den ich mir nun erfüllen kann.

Von Frankfurt geht es über Hong Kong nach Auckland. Dort trete ich dann eine organisierte Rundreise an, die mich in knapp 3 Wochen einmal über Nord- und Südinsel führt. Auf der Karte habe ich die Tour einmal eingezeichnet.
Zurück geht es dann über San Francisco und dann nach Hause. Eine kleine Weltreise also.


Langsam werde ich auch schon etwas hibbelig. Ich bin schon sooo gespannt, wie es wird. Bei den ganzen Dingen die momentan bei mir Chaos verbreiten (kaputter Fuß, Lieferschwierigkeiten bei den Kontaktlinsen, Lufthansa-Streik, ...) kann der Urlaub eigentlich nur super werden ;-) (Vor meiner Australienreise war es ähnlich chaotisch... damals war es allerdings ein Zahn ^^)

Ich habe mir zumindest vorgenommen, mich auch vom anderen Ende der Welt zu melden. Wie oft das möglich ist weiß ich allerdings nicht.

In Hong Kong und San Francisco habe ich ja jeweils eine Stopover. Ward ihr schonmal dort? Habt ihr vielleicht noch Tipps für mich, was ich dort unbedingt gesehen haben muss??

Neuseeland Reiseroute

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Sonntag, August 30, 2015


In der Sprache der Aborigines heißen sie Karlu Karlu,  die Devil's Marbles in der Nähe von Tennant Creek im Northern Territory.
In der Überlieferung der Aborigines handelt es sich bei den Felsen um die Eier der Regenbogenschlange aus der Traumzeit.
Tatsächlich sehen die Felsen aus, als hätte eine große Hand sie dort wahllos verstreut... oder eben als hätte der Teufel mit seinen Murmeln gespielt ;-)

Wochenbild #21 - Devil's Marbles (Australien)

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Sonntag, August 23, 2015


Ich habe mich verliebt! In diesen wunderschönen Geparden aus dem Opel Zoo in Kronberg, der sich so entspannt hat fotografieren lassen. :-)

Wochenbild #20 - Gepard (Deutschland)

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Samstag, August 22, 2015


Am Freitag war ich im Frankfurter Zoo. Ich wollte nämlich endlich mal meine neue Kamera ausprobieren, die ich mir vor einiger Zeit gekauft habe.

Nachdem ich mehrere Monate überlegt hatte, ob ich wirklich eine neue Kamera brauche oder nicht, habe ich mich dann doch schlussendlich dazu entschieden: Ja, ich brauche eine neue Kamera ^^
Ich wollte ja schon immer eine Digitale Spiegelreflexkamera. Also habe ich im Internet recherchiert und bin dabei über die sogenannten Systemkameras gestolpert. Diese Kameras sind kleiner und leichter als Spiegelreflexkameras und entsprachen genau meinen Vorstellungen. Nach einigem hin und her ist die Wahl dann auf die Alpha 6000 von Sony gefallen (bei Preis für die Objektive bin ich allerdings fast vom Stuhl gefallen...).

Also habe ich am Freitag meinen Rucksack gepackt, mit der kompletten Ausrüstung die ich mir mittlerweile angeschafft habe. Das war nämlich noch etwas, das ich unbedingt ausprobieren wollte.
Wie viel wiegt meine Ausrüstung.  Es sind genau 5 kg, womit ich dann noch 2 kg im Handgepäck frei habe. Passt also perfekt :-)

Aber zurück zum Frankfurter Zoo. Ich wollte zum Testen einen Ort, wo ich auf jeden Fall in Ruhe etwas herum probieren konnte und dabei schöne Motive habe. Da schien mir der Frankfurter Zoo recht gut geeignet. Ich war direkt zur Öffnung um 9:00 Uhr dort und hatte dadurch wunderbar Ruhe.


So hatte ich auch die Löwen vollkommen entspannt direkt vor der Scheibe bevor sie sich aufgrund der Besucher in weniger zugängliche Regionen ihres Geheges zurückziehen.

Insgesamt habe ich einen ziemlich perfekten Tag erwischt. Es war weder zu heiß noch zu kalt. Kein Regen. Und das mit der Kamera lief eigentlich auch ganz passabel.
Sogar die etwas scheuen Steppenwölfe habe ich diesmal gesehen (ich glaube das war das erste Mal, dass ich sie wirklich gesehen habe).


Eines meiner persönlichen Highlights in diesem Zoo ist aber der Borgorie-Wald in dem die Bonobos und die Flachlandgorillas leben.
Auf der Fläche von knapp 10.000 m² wurde 2008 ein modernes Menschenaffenhaus eröffnet.
Für die Menschenaffen und Besucher wird im Innenbereich ein tropisches Klima erzeugt. Viele Pflanzen und ein Wasserfall geben einem die Illusion in einem Dschungel Tiere zu beobachten.


Man ist nur durch eine Glasscheibe von den Tieren getrennt und kann sie so ganz wundervoll beobachten.



Natürlich durfte dann auch nicht der Besuch bei den Erdmännchen fehlen. Die kleinen Kerle sind einfach zu putzig. Gerade hatte die Erdmännchenschule Ausgang und der Wachposten war besonders aufmerksam.


Ein weiterer Höhepunkt des Zoos ist das Exotarium. Hier gibt es auf zwei Geschossen ein Aquarium und eine Reptilienhalle. Leider sind die meisten Bilder, die ich dort gemacht habe nicht so besonders gut geworden. Aber eins aus dem Aquarium und eins aus der Reptilienhalle hab ich doch noch gefunden. Hier gibt es allerdings noch deutliches Ausbaupotenzial bei der Fotografin ^^



Alles in allem war der Ausflug doch recht erfolgreich. Mit der Kamera kam ich gut zurecht und die Bilder sind auch recht passabel geworden.
Ich habe noch einiges zu lernen, aber ich bin nun doch zuversichtlich, dass ich mit der Kamera meine nächste Reise gut festhalten kann :-)
Was ich aber noch positiv feststellen konnte war, dass ich den ganzen Tag mit dem Rucksack samt Ausrüstung herumlaufen konnte, ohne das es mir irgendwie Probleme gemacht hätte.


Noch ein Wort zum Schluss:
Natürlich kann ein Zoo niemals den natürlichen Lebensraum eines Tieres ersetzen, doch ein Hauptanliegen des Zoo Frankfurt (und auch der anderen Zoos) ist seine Verpflichtung zu Arten- und Naturschutz. 

Der Zoo setzt sich für die Zucht und die Erhaltung seltener und bedrohter Tierarten ein, die auch als Grundlage zur Aufstockung schwindender Wildtierbestände in der Zukunft dienen können.

Z.B. feiert der Zoo Frankfurt große Erfolge in der Zucht von Kiwis. 
Ich hätte die Kiwis gerne gesehen, allerdings wurden sie aus dem dem Gehege im Nachttierhaus hinter die Kulissen umgesiedelt, da die Tiere ihren Tag/Nacht-Rhythmus nicht umstellen. Das ist zwar schade für die Besucher, aber für die Tiere das Beste.

Insgesamt werden die Gehege im Zoo auch immer weiter ausgebaut um es den Tieren artgerechter herzurichten.

Fotoausflug Frankfurter Zoo

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Sonntag, August 16, 2015


2011 habe ich mir einen meiner größten Träume erfüllt und bin zu einer 3 1/2 wöchigen Rundreise nach Australien aufgebrochen. Da ich niemanden gefunden habe, der diese Reise mit mir antreten wollte/konnte hatte ich mich für eine geführte Gruppenreise entschieden. Eine Pauschalreise, die mir jede Ecke Australiens kurz belichtete (3 1/2 Wochen sind definitiv zu kurz...)

Von Frankfurt ging es über Singapur nach Perth, wo die Rundreise begann.

Um auch innerhalb des Landes schneller von A nach B zu kommen, schließlich hatten wir nur ca. 3 Wochen, artete die Rundreise in eine ziemliche Vielfliegerei aus. Die Distanzen sind einfach zu groß um die Strecken mit dem Bus oder PKW in dieser Zeit zu schaffen. Trotzdem kann ich sagen, es war mit der entspannteste Urlaub den ich je hatte.

Die Reiseroute gestaltete sich wie folgt:

Frankfurt - Singapur - Perth - Adelaide - Melbourne - Sydney - Ayers Rock - Alice Springs - Tennant Creek - Katherine - Dawin - Cairns - Brisbane - Singaur - Frankfurt

Das "Red Centre" durchquerten wir innerhalb einer Woche mit dem Bus. Es gibt auch Touren die nur bis Alice Springs fahren und von dort weiterfliegen, aber gerade diese Bustour zeigt einem sehr viel mehr, das zu verpassten sehr schade gewesen wäre. Ich kann es nur empfehlen!

Ich habe versucht jede Station der Reise und die Erlebnisse dort zusammenzufassen.


Teil 01: Perth und Umgebung






Teil 02: Adelaide und Kangaroo Island

 




Teil 03: Melbourne und die Great Ocean Road







Teil 04: Sydney und die Blue Mountains






Teil 05: Uluru/Ayers Rock und die Kata Tjutas/The Olgas


 


Teil 06: Kings Canyon und das "Red Centre"


   


Teil 07: Alice Springs








Teil 08: Devil's Marbles - Die Murmeln des Teufels


   

Teil 09: Tennant Creek und Mataranka




 

Teil 10: Katherine Gorge








Teil 11: Kakadu-Nationalpark




 

 


Teil 12: Cairns und Umgebung




Australienrundreise 2011 - Überblick

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Der Cabot Trail durch den Cape-Breton-Highlands-Nationalpark gilt als eine der schönsten Panoramastraßen in Nordamerika.
An diesem Fotostopp kann man ganz gut sehen warum ;-)

Wochenbild #19 - Cabot Trail (Kanada)

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Sonntag, August 02, 2015


Die Katherine Gorge im Nitmiluk-Nationalpark befindet sich südöstlich von Darwin. Die Katherine Gorge, ist ein vom Katherine River über einen Zeitraum von einer Milliarde Jahren in das Arnhem-Plateau gegrabenes, 12 km langes System von 13 Schluchten mit bis zu 70 m hohen Sandsteinfelswänden.

Bei einer Bootsfahrt kann man diese Schluchten bewundern. Auf jeden Fall einen Ausflug wert!

Wochenbild #18 - Katherine Gorge (Australien)

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Sonntag, Juli 26, 2015


Von Darwin ging es weiter nach Cairns und damit auch zu unserer letzten Station auf der Rundreise.
Cairn liegt im Nord-Osten von Australien im Bundesstaat Queensland und ist die Hauptstadt des tropischen Nordens.
Regenwälder, traumhafte Sandstrände und natürlich das berühmte Great Barrier Reef vor der Tür machen die Stadt zu einem der beliebtesten Anlaufpunkte bei Touristen.

Nicht weit von Cairns entfernt liegt Kuranda. Mit der "Skyrail"-Gondel schwebt man über den Regenwald hinweg bis zu dem Bergdorf. Auf dem Weg gibt es mehrmals die Gelegenheit, die Gondel zu verlassen und einen kleinen Rundgang durch den Regenwald zu machen, um sich die beeindruckende Flora und Faune zu betrachten. Etwas, ads man sich nicht entgehen lassen sollte.
Der Regenwald um Kuranda wurde übrigens zum Weltnaturerbe erklärt.

 Oben angekommen hat man Zeit über den Kuranda Market zu schlendern, auf dem man mit Andenken nur so überhäuft wird, oder sich eine der "tierischen" Sehenwürdigkeiten anzusehen.
Im Australian Butterfly Sanctuary kommen Insektenliebhaber auf ihre kosten. Oder man besucht die begehbare Vogelvoliere Kuranda Birdworld mit über 40 Regenwaldvogelarten.
Ich habe mich leider mal wieder nicht richtig mit dem Tagesziel Kurada auseinandergesetzt, weswegen ich natürlich erst nach meinem Besuch von diesen bestimmt tollen alternativen zum Kuranda Market erfahren habe, den ich persönlich nicht ganz so toll fand, wie er angepriesen wurde. Mit den Vögeln wäre ich eventuell glücklicher gewesen (^^), aber es lässt sich nun nicht mehr ändern bzw. beim nächsten Mal mach ich es einfach besser ;-)

Nach einem ganzen Tag in Kuranda ging es am späten Nachmittag mit der Kuranda Scenic Railway wieder zurück nach Cairns. Die Strecke ist seit 1891 unverändert in Betrieb.


 Der Zug braucht ca. 2,0 Stunden von Kuranda nach Cairn (oder umgekehrt) und hält dabei an besonders schönen Ausblicke sogar noch einmal an, damit man diesen fotografieren kann.


Der nächste Tag war dann der, auf den ich mich im Vorfeld wohl mit am meisten gefreut hatte. Die Fahrt zum Great Barrier Reef
Es klang schon in der Beschreibung so toll:
Sie fahren mit dem Katamaran hinaus auf das Außenriff.

Stand da auf dem Zettel für diesen Tagesausflug und ich (naiv wie ich nunmal manchmal einfach bin) hatte das Bild eines Segelkatamarans vor Augen. Dementsprechend lang war mein Gesicht, als wir am Hafen von Cairns vor diesem riesigen "Fährschiff" standen. Ein Katamaran war es schon, es hatte schließlich zwei Rümpfe, aber es hatte so garnichts mit meinen Vorstellungen davon zu tun.
Hatte ich mit einer kleinen Personengruppe gerechnet, so wurde ich hier schnell eines besseren belehrt. Das Schiff war für rund 200 bis 300 Personen ausgelegt (im übrigen fast alle mit asiatischen Aussehen).
Schon da war machte sich leichte Enttäuschung bei mir breit. Aber gebucht ist gebucht, und schließlich geht es ja um das Riff und nicht um das Schiff.
Die Fahrt zog sich dann auch etwas in die Länge, wobei ich den seekranken, grüngesichtigen Chinesen beim sich übergeben zusehen konnte (es ist teilweise echt interessant, wie sich Gesichtsfarben verändern können...).

Am Außenriff endlich angekommen erwartete uns eine schwimmende Plattform, auf der die knapp 300 Leute abgeladen wurden. Noch immer hatte ich die Hoffnung, dass es zumindest Unterwasser so toll werden würde, dass man alles andere einfach als nebensächlich abtun könnte. Leider war auch die Unterwasserwelt um die schwimmende Plattform herum alles andere als das, was ich mir unter dem Great Barrier Reef vorgestellt hatte. Deswegen gibt es hier auch keine Bilder dazu... Vielleicht hätte ich weiter von der Plattform wegschwimmen müssen um mehr zu sehen... keine Ahnung...

Vielleicht lag es daran, dass ich mich so sehr auf diesen Ausflug gefreut hatte, dass ich danach dermaßen enttäuscht war. Ich war so enttäuscht, dass ich nach meiner Rückkehr endlich meinen Tauchschein gemacht habe. Das nächste mal, wenn ich das Reef besuche (und irgendwann werde ich das!) dannmöchte ich dort richtig Tauchen und nicht mit 300 anderen ein Minifleckchen teilen.

Entschädigt wurde ich dann abends am Strand allerdings noch von einer wirklich schönen Abendstimmung.


Leider konnte man in der Zeit, in der ich in Cairns war nicht einfach so ins Meer. Denn von November bis Mitte Mai ist Quallensaison und es ist wohl ratsamer dann nur in den durch Netzen geschützten Bereichen ins Wasser zu gehen, schließlich sind die Quallen in Australien nicht so ohne.

Dieser Abend hat es mir trotzdem umso schwerer gemacht, dieses wundervolle Land am nächsten Tag zu verlassen.
Während der gesamten Reise hatte ich immer wieder den Gedanken, einfach nicht zurück nach Deutschland zu gehen. Wehmütig bin ich trotzdem am nächtsen Tag in den Flieger gestiegen und nach Hause geflogen.

Tipp: Wer einen Flug von Cairns über Brisbane nach Hause bucht, der sollte die Umsteigezeit nicht zu knapp wählen. Der Inlandsflughafen und der Internationale Flughafen leigen nämlich ein gutes Stück auseinander. Es gibt zwar einen Shuttle-Bus, allerdings kann man sich ungefähr vorstellen was los ist, wenn ein ganzer Flieger von dem einen zu dem anderen Flughafen muss und nur ein Bus zur Verfügung steht.

Damit endet meine Reise einmal kreuz und quer durch Australien. Das gesamte Land hat mein Herz gefangen genommen und mich durch seine ständig verändernde Landschaft immer wieder aufs neue überrascht und in seinen Bann geschlagen. Entweder nimmt es einen von anfang an gefangen oder es gefällt einem eben nicht.

Selbst jetzt, nach immerhin fast 4 Jahren, hatte ich bei jedem einzelnen der Berichte ein paar Tränen in den Augen, wenn ich diese Erinnerungen noch einmal durch gehe.
Vielleicht habe ich ja dem ein oder anderen Lust gemacht, dieses fantastische Land auch einmal zu bereisen. Ich jedenfalls kann es nur jedem empfehlen.


Warst du auch schon einmal in Australien? Hat dich dieses Land auch so in seinen Bann gezogen?
Wenn ja, dann erzähle mir doch davon, ich würde mich freuen.



Australienrundreise 2011 Teil 12 - Cairns und Umgebung

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Sonntag, Juni 28, 2015



Baddeck ist eine Ortschaft am Westufer des Bras d'Or Lake auf Cape Breton.
Hier beginnt bzw. endet der Cabot Trail. Die Panoramastraße durch den Cape-Breton-Highlands-Nationalpark gilt als eine der schönsten in Nordamerika.

Ich liebe diesen Leuchtturm, obwohl ich nichtmal genau sagen kann warum. Aber jedesmal, wenn wir dort vorbei fahren fotografiere ich ihn :-)

Wochenbild #17- Lighthouse Baddeck (Nova Scotia)

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