Donnerstag, März 26, 2015


Alice Springs... hm, was gibt es über Alice Springs zu sagen?

Mit rd, 27.000 Einwohnern ist Alice Springs die zweitgrößte Stadt des Northern Territory und befindet sich mitten im Roten Herzen des australischen Kontinents. Zu Anfang gab es hier nur eine einfache Telegrafenstation, doch die Stadt hat sich entwickelt.

Nachdem die Küste Australiens erschlossen waren, wandte man sich dem Landesinneren zu. Die Eisenbahn sollte den Kontinent von Süd nach Nord durchqueren. Allerdings wurde zuerst eine Telegrafenlinie gebaut, die durch Alice Springs führte.

Die Telegrafenstation kann man heute noch besichtigen und steht unter Denkmalschutz. Ich persönlich fand diesen Programmpunkt allerdings nicht sonderlich spannend.

Alice Springs ist außerdem Sitz des Royal Flying Doctor Service und gehört zu den drei Basisstationen, aus denen der RFDS Central Operations besteht.
Die Flying Doctors sind eine gemeinnützige Institution, die für Menschen in den wenig besiedelten Gebieten Australiens mit Hilfe von Flugzeugen ärztliche Versorgung gewährleistet oder in vielen Fällen auch per Telefon oder Funkgerät ärztliche Ratschläge erteilt.
Der Dienst arbeitet rund um die Uhr und leistet Hilfe sowohl im Notfall als auch in der allgemeinen Gesundheitspflege.


Vom Anzac Hill am Nordende von Alice Springs hat man einen tollen Rundumblick auf die Stadt und die McDonnel Ranges (eine 644 m lange Gebirgskette im Northern Territory). Auch der schmale, südliche Durchgang Heavitree Gap, der die westlichen und östlichen Ranges voneinander trennt, kann man von hier aus gut sehen (wie das Foto oben beweist ;-)).


Übernachtet haben wir an diesem Tag in einem Hotel mit Casino und ich habe tatsächlich 8 AU$ gewonnen (2 AU$ eingesetzt - 10 AU$ gewonnen), obwohl ich mich ein diesem Automaten wirklich dämlich angestellt habe ^^ Trotzdem war es doch sehr lustig.

Australienrundreise 2011 Teil 07 - Alice Springs

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Sonntag, März 22, 2015



Der Leuchtturm von Louisbourg steht der teilweise rekonstruierten französischen Festungsstadt, Fortress Louisbourg, gegenüber.

Das Fort wurde 1758 von den Engländern zerstört. Die Eroberung von Louisbourg war eine Vorentscheidung für den Verlauf des Siebenjährigen Kriegs in Nordamerika. Sie beseitigte einen wichtigen Nachschubhafen für das französische Kanada und einen wichtigen Stützpunkt der französischen Marine und bereitete den Weg für den erfolgreichen Angriff auf Québec unter James Wolfe im kommenden Jahr 1759 und damit für die endgültige Eroberung Kanadas durch die Briten.

Das Fort war leider im Mai noch nicht geöffnet und kurz nach diesem Bild fing es dann auch an zu schneien, während es in Deutschland ca. 30°C hatte.

Wochenbild #08 - Lighthouse Louisbourg (Nova Scotia)

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Donnerstag, März 19, 2015



Von Yulara (Ayers Rock) aus ging es in der nächsten Etappe zum Kings Canyon. 

Mit dem Bus traten wir an diesem Tag endgültig unsere Fahrt auf dem Stuart Highway durch das rote Zentrum an.

Die teils senkrecht abstürzenden Sandsteinschluchten des Kings Canyon im Watarrka National Park können weit über 200 m tief sein. In der schattigen Schlucht, sammelt sich Feuchtigkeit, daher findet man hier auch Palmen und Baumfarne. Ist also etwas für Natur-Fans.
Wir hatten sogar einen besonders feuchten Eindruck von dem Canyon, da das wirklich der einzige Tag der Reise war, an dem es in strömen geregnet hat... (und ich dachte das rote Zentrum wäre trocken). In Melbourne hatten wir zwar auch etwas Regen, aber kein Vergleich zu dem was an diesem Tag runter kam...
Wenn man sich die einzigartige Flora ansehen will, ist der Kings Creek Walk genau richtig. Hierbei spaziert man gemütlich durch die Schlucht und kann sich die vielfältigen Pflanzen ansehen.


Anstrengender, aber landschaftlich spektakulärer soll der Kings Canyon Walk sein. Der Rundwanderweg bietet immer wieder schöne Ausblicke. Auf diesem Weg erreicht man auch den Garden of Eden, eine üppig-grüne Oase an einem Bachlauf in einer Nebenschlucht des Kings Canyon. Eigentlich wollten wir genau diesen Weg gehen, aber aufgrund des starken Regens hat unsere Reiseleitung das lieber abgesagt, bevor wir irgendwo von den Wassermassen eingeschlossen werden.



So hatten wir zumindest einen Wasserfall zu bestaunen, den es sonst nicht gibt.


Auf dem Weg zum Kings Canyon gab es allerdings auch noch einiges zu sehen.
Irgendwann zwischen Yulara und dem Kings Canyon taucht aus der Ebene ein riesiger Tafelberg, der Mount Connor, auf, der sogar manchmal fälschlicherweise für den Uluru gehalten wird (ist mir persönlich zwar unerklärlich, aber naja...).
Der Mt. Connor ist das 1 Mrd. Jahre alte Relikt einer Gebirgskette, die sich hier einst erhob. Trotz der 3 km Länge und 1,2 km Breite sowie einer Höhe von ca. 290 m über der Ebene ist der Mt. Connor eher eine Randerscheinung was das touristische Interesse angeht.
Ich fand ihn ja toll. Schon interessant wie viele verschiedene Arten von Felsen es im australischen Zentrum gibt.


Von einer Erhebung am Rande des Stuart Highway aus hat man einen guten Blick auf den Tafelberg. Läuft man die Erhebung noch ein Stückchen weiter nach oben, dann erstreckt sich auf der anderen Seite ein Salzsee.


Was mich hier besonders fasziniert hat war diese Farbintensität. Der rote Sand und dazu die grünen Sträucher und kleine weiße Büsche.


Und dann hatten wir bei einem Tankstopp sogar noch einen kleinen Besucher zu bewundern :-)



Australienrundreise 2011 Teil 06 - Kings Canyon und das "Red Centre"

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Dienstag, März 17, 2015



Letzten Donnerstag war ich in Hamburg, im Phantom der Oper! Dem Musical von Andrew Lloyd Webber

Ich bin ja so ein kleiner Musical-Fan und das Phantom der Oper war schon von klein auf ein Herzenswunsch von mir. DAS wollte ich unbedingt sehen und plötzlich lief es nicht mehr. Meine Güte, was war ich damals deprimiert... Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich erfahren habe, dass das Phantom zurück in der Neuen Flora ist.
Trotzdem habe ich es irgendwie immer wieder aufgeschoben. Bis ein Freund mir einen Schubs in die richtige Richtung gab, indem er einfach fragte, ob ich nicht Lust hätte mit ihm zusammen nach Hamburg zu fahren.

Natürlich!

In den letzten Jahren gab es wenig, auf das ich mich so gefreut habe, wie auf diesen kleinen 2-Tage-Trip nach Hamburg.

Die Neue Flora ist für mich als kleiner Musical-Gänger keine Unbekannte. Und trotzdem war das Gefühl, dieses Kribbeln im Bauch, diesmal ein ganz anderes.

Die Plätze, die ich für uns herausgesucht hatte, waren so ziemlich die perfektesten die es gab :-)
Wir saßen in Reihe 9 genau in der Mitte und unter dem großen Kronleuchter. Einfach toll!

Und dann begann es...

Erst ein kleiner Prolog, doch dann! DANN! Das Orchester im Orchestergraben spielte die berühmten ersten Takte des "Phantom der Oper" und mir stellten sich alle Haare zu berge. Mein ganzer Körper hat vor Freude gekribbelt.

Wenn ich das Musical mit einem Wort beschreiben müsste, so wäre es wohl: Überwältigend!

So ein bisschen hatte ich während der ganzen Zeit Tränen in den Augen und manchmal habe ich einfach die Augen schlossen und habe ich Musik auf mich wirken lassen.

Von den Kostümen war ich sehr beeindruckt und natürlich erst recht von dem Gesang. Wirklich wirklich tolle Stimmen.

Die Handlung: Die finsteren Katakomben der Pariser Oper sind das Reich eines grausam entstellten Mannes, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Hier haust das Phantom der Oper, das seine unheimliche Gestalt vor der Öffentlichkeit versteckt - bis zu dem Tag, an dem es sich in das schöne Ballettmädchen Christine verliebt. Diese sehnsuchtsvolle Liebe treibt das Phantom zu verzweifelten und grausamen Taten. Merkwürdige Dinge geschehen: Die Operndirektoren bekommen mysteriöse Briefe, in denen ein Unbekannter fordert, man solle ihm seine Loge reservieren. Das Ballettmädchen Christine gelangt plötzlich mit einer außerordentlichen Stimme zu Ruhm und Ehren. Der Unbekannte fordert, dass Christine anstatt der Operndiva Carlotta eine Hauptrolle übernehmen soll. Als Christine, deren Herz Raoul, dem Vicomte de Chagny, gehört, dem Phantom in die Katakomben folgt, weil sie das Wesen für den Engel der Muse hält, schwankt sie zwischen Ekel und Mitleid: Mitleid mit der ausgestoßenen Kreatur, Ekel vor der hässlichen Fratze, die nur von einer Maske verborgen wird. Nachdem das Phantom Christine wieder in die überirdische Welt entlassen hat und sie Raoul ihre Liebe gesteht, nimmt das Phantom Rache: Es läßt den Kronleuchter lebensbedrohlich herabstürzen. Darauf beschließen die Operndirektoren, das Phantom endgültig aus dem Weg zu schaffen. Ein folgenschwerer Entschluss wie sich herausstellt: Das Phantom ermordet stattdessen den Tenor Piangi und entführt seine geliebte Christine. In der Unterwelt der Pariser Oper stellt es Christine vor eine grausame Alternative: Entweder Christine bleibt für immer bei ihm, oder aber Raoul muss sterben.
Es ist eigentlich wirklich schade, dass das Musical nur noch bis zum Sommer in Hamburg läuft...

Ich bedanke mich ganz ganz herzlich bei Marc, ohne den ich dieses tolle Erlebnis wohl wieder nicht hätte erfahren dürfen!



Von Hamburg an sich habe ich diesmal leider so viel gesehen. Es war für mich, die ich in Mitte Deutschland verortet bin, irgendwie zu kalt um mich groß aufzuhalten ;-)

Das nächste mal wieder.

In diesem Sinne sage ich erstmal: "Machs gut Hamburg! Bis zum nächsten Wiedersehen. Ich hatte wie immer Spaß" :-)



Hamburg - Das Phantom der Oper

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Sonntag, März 15, 2015



Langsam wird wird es Frühling. Endlich wird es wärmer, die ersten Blumen fangen an zu blühen und die Luft riecht schon ganz anders.

Das heutige Bild entstand ausnahmsweise nicht unterwegs, sondern im heimischen Garten.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Wochenbild #07 - Frühlingsboten (Deutschland)

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Sonntag, März 08, 2015



Der Central Park gehört zu den größten und ältesten Parkanlagen  in New York. Viele New Yorker nutzen ihn um einmal dem grauen Stadtalltag zu entkommen. Im Inneren des Parks befinden sich mehrere angelegte Seen, Teiche, große Wiesen und viele Bäume. Der Central Park erstreckt sich von Manhattan ab der 59. Strasse bis nach Harlem zur 110. Strasse, ist rund 800m breit und 4km lang.

Das Bild entstand bereits  2005 bei meinem ersten Besuch in New York. Mein Fachbereich an der Hochschule hatte damals eine 1-wöchige Exkursion nach New York organisiert an der ich teilgenommen habe. Ich bin damals aus Zeitgründen garnicht in den Park gekommen, die Aufnahme wurde daher von außerhalb aufgenommen.

Wochenbild #06 - Central Park (USA)

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Mittwoch, März 04, 2015


Nach 3 wunderbaren Tagen in Sydney, ging es auch schon wieder weiter. Also bestiegen wir das nächste Flugzeug um das nächste Highlight der Tour in Angriff zu nehmen.
Langsam wurde das mit den Zeitverschiebungen echt kompliziert.... Uhr vor, Uhr zurück...

Von Sydney aus ging es zum Uluru (Ayers Rock)!
Die Flugzeit beträgt ca. 3 h 30 min und war damit der längste der Inlandsflüge, die wir gemacht haben.

Der Uluru ist 348 m hoch und hat einen Umfang von 9,4 km. Er ist damit höher als der Eiffelturm oder das Chrysler Building.
Wie ein Magnet zieht dieser Monolith im Red Centre die Besucher des 5ten Kontinents an. Wer in Australien ist, der sollte sich diesen Anblick nicht entgehen lassen.

Ganz in der Nähe befindet sich der kleine Flughafen auf dem wir landeten, so hatten wir sogar schon aus der Luft einen ersten Blick auf den Uluru. Ich glaube das Flugzeug hat ein bisschen Schlagseite bekommen, weil jeder wenigstens einen kurzen Blick erhaschen wollte.

Vom Flughafen ging es nach Yulara, eine Hotel-/Campinganlage die eigens für die Besuchermassen gebaut wurde (nehme ich an). Dementsprechend sind hier natürlich auch die Preise...

Aus der Ferne wirkt die Oberfläche recht gleichmäßig und glatt, aber je näher man kommt umso  mehr erkennt man die eine "blätterteigähnliche" Erosionsformen, die durch Abschuppung oder Abschieferung entstanden sind.
Die markante (bekannte) rostrote Farbe erhielt der Ayers Rock (und auch alle anderen Felsformationen im Red Centre) durch die Oxidation des im Gestein enthaltenen Eisens.

Je nach Lichteinfall wirken die Felsen anders.

Einen wirklich guten Eindruck von der Größe des Monolithen erhält man bei einer Wanderung rund um den Uluru. Wer nicht ganz so viel Zeit hat, der kann auch auf der Asphaltstraße um den Berg herum fahren und von verschiedenen Haltepunkten aus kleinere Spaziergänge machen. Lohnen tut sich in jedem Fall beides!








Man kann den Fels auch besteigen, aber wer den Willen und den Geist der Aboriginal People respektiert, der sollte besser davon Abstand nehmen. Außerdem ist der Aufstieg nicht gerade ungefährlich und deswegen auch häufiger gesperrt.









Zu den wohl eindrucksvollsten Erlebnissen gehört aber das Wechselspiel des Lichtes bei Sonnenauf- bzw. -untergang, das die Felsen in den unterschiedlichsten Farben leuchten lässt.

Beim Sonnenuntergang hatten wir leider etwas Pech. Dicke Regenwolken haben sich hier vor die Sonne geschoben, so dass der Fels eher braun wirkte und uns sein Strahlen nicht wirklich zeigen konnte (siehe Bild ganz oben).

Für den Sonnenaufgang mussten wir dann richtig früh raus. Um 4:00 Uhr war an diesem Tag die Nacht vorbei, doch für diesen Anblick wäre ich sogar noch früher aufgestanden.
Nachdem wir uns positioniert hatten schob sich die Sonne langsam über den Horizont und tauchte den Monolithen in seine vielen Farben.

Jeder sollte das einmal erlebt haben!


Die Kata Tjuta (The Olgas)


Eine weitere Felsformation ganz in der Nähe des Uluru sind die Kata Tjuta (The Olgas), die zwar vermutlich weniger bekannt, aber mindestens genauso beeindruckend sind wie der weltberühmte Ayers Rock.
Der höchste Berg ist mit 1072 m der "Mount Olga"
Wie der Uluru gelten auch die Kata Tjuta den Aboriginal-Stämmen als heilig.


Wer die Kata Tjuta näher kennenlernen  will, der sollte dies zu Fuß machen. Von einem Parkplatz im Westen der Felsformation führt eine sehr schöne Wanderung über den Karingana Lookout zum Valley of Winds (in dem übrigens während unserer Wanderung nicht ein Lüftchen wehte...).

Wenn man da so durchwandert kommt man sich ziemlich klein vor...



Auch die Olgas erscheinen je nach Licht ein den unterschiedlichsten Farben.


Nach einem spektakulären Sonnenaufgang am Ayers Rock  verließen wir schließlich den Uluru-Kata Tjuta Nationalpark in Richtung Norden. Den nächsten Abschnitt der Tour wurde dem Bus zurücklegen.

Es ging über den Stuart-Highway in 6 Tagen bis nach Darwin. Ca. 2.200 km einmal quer durch das Northern Territory.

Auf dem Weg dorthin gab es viel zu sehen, auch wenn man es vielleicht nicht glaubt. Die erste Etappe führte uns zum Kings Canyon... (und damit geht es dann beim nächsten Mal weiter :-))









Australienrundreise 2011 Teil 05 - Uluru/Ayers Rock und die Kata Tjutas/The Olgas

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Sonntag, März 01, 2015


Wochenbild #05 - New York (USA)

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