Mittwoch, April 08, 2015

Mein schönster Reisemoment: Wenn das Herz aufatmet


Schon vor einiger Zeit habe ich die Blogparade von Sabine auf ihrem Blog geckofootsteps.de entdeckt. Das Thema „Mein schönster Reisemoment“ hat mich sofort begeistert. Grund genug mich an meinen ersten Beitrag zu einer Blogparade zu versuchen.

Zuerst dachte ich noch „So ein tolles Thema, das ist auch garnicht so schwer!“ und in meinem Kopf wirbelten die Gedanken durcheinander.

Da war der Moment als wir nach 7 Stunden Flug und 4 Stunden Autofahrt mitten in der Nacht am „Haus am See“ in Nova Scotia (Canada) ankamen und in der wolkenlosen Nacht unendlich viele Sterne am Himmel sehen konnten. Das war wundervoll. Ich liebe Sternehimmel und möchte irgendwann auch mal einen richtig fotografieren. Ich hoffe ich bekomme es irgendwann hin.

Nein, Moment! Genauso toll (oder noch besser) war es doch, als wir nach einem super Tag auf dem Cabot Trail (Nova Scotia) auf dem Weg zurück um eine Kurve fuhren und wie aus dem nichts dieser gigantische Mond dicht über der Landschaft hing. Dieser Anblick hat mich so sehr beeindruckt, dass ich fast gebremst hätte ohne auf das hinter mir fahrende Auto zu achten. Mein Mund stand vor Staunen offen wie bei einem kleinen Kind. Noch nie habe ich einen solch großen Mond gesehen.

Oder war der schönste Reisemoment vielleicht doch, als ich auf der Aussichtsplattform des Rockefeller Center stand? New York lag mir so zu sagen zu Füßen und langsam verfärbte sich der Himmel im Sonnenuntergang rot. Sonnenuntergänge sind für mich so ziemlich das schönste was es gibt. Das Farbenspiel, das die Natur hierbei zaubert ist so wundervoll, davon kann ich einfach nicht genug bekommen.








Und was ist mit Australien? Australien, mein Traum, mein Traumland, mein Herzenswunsch… Australien waren drei Wochen durchgängiges Glücksmoment (ok, einen Ausreißerabend gab es, da war ich nicht ganz so glücklich aufgrund der krabbeligen Mitbewohner in meinem Zimmer). Der erste Schritt raus aus dem Flughafen in Perth und zum ersten Mal wehte mir der warme australische Wind um die Nase. Kängurus und Koalas in freier Wildbahn. Krokodile die an meinem Bott vorbeischwimmen. Riesige Eukalyptuswälder und spektakuläre Landschaften. Die Oper von Sydney. Der weltberühmte Uluru (Ayers Rock) und so vieles mehr. Das ganze Land hat mich dermaßen mitgerissen, dass ich mich seit 3,5 Jahren dorthin zurückwünsche.



Je mehr man gesehen hat, umso schwieriger wird es DEN schönsten Reisemoment zu finden. Alles was man auf einer Reise erlebt ist einmalig. Jeder dieser Momente hat einen eigenen Platz in meinem Herzen, so dass ich ihn, und die Gefühle dazu, nie vergessen werde. Wie soll man sich denn da bitte entscheiden?
Oben stehen gerade mal vier Beispiele (aus der jüngsten Zeit), stellvertretend für all die schönen Reisemomente ich bereits erleben durfte. Sie lassen sich nicht vergleichen und doch haben sie alle etwas gemeinsam:

Den Anfang!

Und das ist er dann auch, mein schönster Reisemoment.

Als ich so darüber nachdachte, wurde es mit der Zeit immer klarer. Der schönste Moment der Reise ist für mich der Beginn selbiger.

Quelle Foto: Fraport AG

Es ist der Moment, wenn ich mit dem Ticket in der Hand vor der großen Abflugtafel des Frankfurter Flughafens stehe und das Klackern bzw. Rauschen der Plättchen höre, wenn diese aktualisiert wird. Denn das bedeutet für mich, dass es losgeht. Ich steige in das Flugzeug um mir einen weiteren Traum zu erfüllen. Der Alltag bleibt hinter mir zurück und ich erlebe etwas neues, etwas aufregendes! Gleichzeitig verfliegt in diesem Moment die „kribbelige“ Vorfreude und wird ersetzt durch ein warmes (und entspanntes) Glücksgefühl und das ist etwas, dass das Reisen für mich zu etwas so wundervollem macht.


Denn nur auf Reisen kann ich wirklich frei atmen!


Wer mehr über schöne Reisemomente lesen möchte (um vielleicht sein Fernweh zu steigern) sollte sich die anderen Beiträge zur Blogparade „Mein schönster Reisemoment“ einmal durchlesen.

Oder hast du vielleicht selbst einen solchen Moment erlebt. Dann mach doch mit bei Sabines Blogparade (noch bis 15. April 2015) oder beschreibe ihn mir in einem Kommentar.

Kommentare:

  1. Schöner Artikel :-) Ich denke auch gerne an meine erste, "richtige" Reise zurück. Bevor ich nach dem Studium nach Neuseeland aufgebrochen bin, kannte ich eigentlich nur Pauschalurlaube. Aber wenn man einmal Blut geleckt hat, kommt man einfach nicht mehr davon los. LG Franzi

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  2. Hallo Kerstin,
    toller Beitrag. Vielen Dank für Deine Teilnahme. Ich kann es genau nachfühlen, was Du meinst. Die Freude, wenn eine Reise beginnt und das Gefühl tief durchzuatmen. :-)

    Liebe Grüße,
    Sabine

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  3. Hmmz, nein, das Abfliegen, das ist es nicht für mich. Da ist der Stress der letzten Tage noch zu nahe.

    Aber das Ankommen, der erste Bummel, die ersten Worte in fremder Sprache, der erste Aperitivo auf der Piazza - da ist er, ein besonderer Moment jeder Reise.

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    1. Ja, das ist auch super :)
      Für mich ist das Abfliegen halt immer so ein bisschen "Jetzt kann mich die Arbeitswelt mal, ich bin weg" ;) Der Gedanke tut mir immer richtig gut

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